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 ISEK Lindlar Hauptort

 

Neuigkeiten

Einladung zur Ortsteilkonferenz - Informationsabend zum ISEK Lindlar Hauptort

08.​09.​2026: Einladung zur Ortsteilkonferenz - Informationsabend zum ISEK Lindlar Hauptort    Die Gemeinde Lindlar und das Ortsteilmanagement laden zur ersten Ortsteilkonferenz für den Lindlarer Hauptort ein. ... []

Startschuss für die Neugestaltung des Park Plietz

03.​09.​2026: Startschuss für die Neugestaltung des Park Plietz – Spatenstich und Baubeginn   Mit dem offiziellen Spatenstich am 02. September 2026 startet die Umgestaltung des Park Plietz im Lindlarer ... []

Neue Bushaltebucht am Schul- und Kulturzentrum offiziell eingeweiht

03.​09.​2026: Neue Bushaltebucht am Schul- und Kulturzentrum offiziell eingeweiht – Neuer Haltebereich sorgt für bessere und sichere Anbindung des Schulstandorts   Die neue Bushaltebucht am Schul- und ... []


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Was ist ein ISEK?

Definition und Funktion des ISEK 
 

Das ISEK (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) ist definiert als gebietsbezogenes strategisches und umsetzungsorientiertes Steuerungsinstrument der Stadtentwicklung mit einem ganzheitlichen integrierten Planungsansatz, das in einem dialog- und prozessorientierten Verfahren erarbeitet und fortentwickelt wird. Das ISEK ist Fördervoraussetzung für alle Programme der Städtebauförderung und wichtiger Baustein für die Mittelbündelung von EU-, Bundes- und Landesprogrammen.

  • Ziele des ISEK

Das ISEK

  • ordnet gebietsbezogene Ziele und Maßnahmen in den gesamtstädtischen Kontext ein,

  • fördert damit Synergieeffekte und bündelt finanzielle und personelle Ressourcen,

  • stimmt die Stadtentwicklungsplanung sektor- und ressortübergreifend ab und schafft die Voraussetzungen für eine gemeinsame Umsetzung,

  • stellt einen effektiven und effizienten Mitteleinsatz sicher.

Aufgaben des ISEK: Was muss es leisten?
 

Die programmatischen Ziele der Stadtentwicklung werden für eine abgegrenzte Gebietskulisse festgelegt. Das strategische Vorgehen und konkrete Maßnahmen werden in der Regel für einen Zeithorizont von 15 Jahren geplant und priorisiert. Innerhalb dieser 15 Jahre werden Projekte und Einzelmaßnahmen umgesetzt. Die Handlungsfelder werden integrativ betrachtet, Synergien und Konflikte berücksichtigt. Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft werden mit Hilfe des ISEK informiert und an seiner Erstellung beteiligt.

 

Hier finden Sie die Definition, Ziele und Aufgaben eines ISEK

 

Projektbeschreibung „ISEK Lindlarer Freiräume“

Nachhaltiges Bauen und der schonende Einsatz von Ressourcen sind angesichts des Klimawandels wichtige gesellschaftliche Themen. 


Ziel des Projektes ist eine attraktivere Gestaltung des öffentlichen Raums in der Gemeinde Lindlar. Das Besondere ist zum einen der Einsatz von wiederverwendeten bzw. recycelten Baustoffen. Zum anderen berücksichtigt das Projekt in besonderer Weise die sich verändernden klimatischen Gegebenheiten, z. B. beim Umgang mit Regenwasser. Geplant ist eine zeitgemäße Gestaltung der Bereiche Schul- und Kulturzentrum, Freizeitpark, historischer Ortskern, Marktplatz/ Mobilstation und Park Plietz. Dabei sollen Aufenthaltsqualität, Begrünung sowie Barrierefreiheit und Orientierung für Rad- und Fußverkehr verbessert werden.

 

Das Vorhaben fußt auf der Gemeindeentwicklungsstrategie, dem Integrierten Handlungskonzept sowie dem Klimaanpassungskonzept, welche wichtige Ziele und Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung festlegen. So soll im Hinblick auf das sich verändernde Klima im Rahmen des Projektes insbesondere das Regenwassermanagement im öffentlichen Raum sowie die Verbesserung des Mikroklimas durch entsprechende Bepflanzung berücksichtigt werden. Zur weiteren Qualifizierung hat die Gemeinde im Sommer 2022 einen wettbewerblichen Dialog mit vier renommierten Arbeitsgemeinschaften durchgeführt. Für einen Teilbereich wurde vom Siegerbüro bereits eine Entwurfsplanung erstellt unter besonderer Berücksichtigung der Ressourcenschonung und Klimawandelanpassung.
Die Arbeitsgemeinschaft "Ressource und Chance" unter Federführung des Dortmunder Architekturbüros B.A.S. Kopperschmidt + Moczala GmbH mit WGF Nürnberg sowie GEO-NET Umweltsconsulting GmbH und pbo Ingenieurgesellschaft mbH ist im Juni 2022 als Gewinner des wettbewerblichen Dialoges hervorgegangen und wird das Projekt „Lindlarer Freiräume – Zirkuläres Bauen und Klimawandelanpassung im öffentlichen Raum“ betreuen.


Die Gemeinde Lindlar verfügt mit :metabolon über einen Standort, an dem zum Thema zirkuläre Wertschöpfung intensiv geforscht wird. Dieses Alleinstellungsmerkmal wird mit dem Projekt „Zirkuläres Bauen mit recycelten Baustoffen und Klimawandelanpassung im öffentlichen Raum in Lindlar“ auf eine neue Ebene gehoben. So werden bereits verbaute Baustoffe wiederverwendet und in der Bauphase die spätere Weiternutzung der Materialien mit bedacht. Weiterhin ist geplant, für neue Elemente langlebige und nachhaltige Baustoffe zu verwenden, möglichst aus einem Recycling- oder Upcycling-Kontext. Mit der Bergischen Rohstoffschmiede, einem Projekt der REGIONALE 2025, entsteht auf :metabolon eine weitere Forschungseinheit, die sich unter anderem mit dem Recycling von Baustoffen beschäftigt. Der Umbau des öffentlichen Raums kann hierfür ein „naheliegendes“ Reallabor sein. Somit werden Synergien zwischen den REGIONALE-Projekten aktiviert und neue Akteurskonstellationen initiiert.


Die Erfahrungen sollen in Lindlar zukünftig auch in anderen Bereichen Anwendung finden, z. B. bei der Entwicklung neuer Wohnbaugebiete. Insgesamt zeichnet sich das Projekt durch seinen handlungsfeldübergreifenden und partizipativen Ansatz aus, da bereits in der Entwurfsphase Bürgerschaft und Politik beteiligt werden sollen. Damit besitzt es Vorbildcharakter und lässt sich auch auf Planungs- und Bauprozesse in anderen Kommunen im Bergischen RheinLand und darüber hinaus übertragen. Das Projekt hat Zuwendungen aus der Städtebauförderung 2023 und 2024 erhalten.

 

A-Status für Modul Schul- und Kulturzentrum

 

Das Gesamtprojekt Zirkuläres Bauen und Klimawandelanpassung im öffentlichen Raum in Lindlar wird schrittweise umgesetzt. Als erster Baustein hat das Modul Schul- und Kulturzentrum im Mai 2023 den A-Status erhalten. Im Rahmen des Moduls wird der Bereich zwischen Kulturzentrum, Kastelaplatz und Shaftesbury-Straße entsiegelt und umgestaltet. Die Maßnahmen umfassen neben dem Rückbau von versiegelten Flächen eine Neuordnung der Stellplätze sowie der Verlagerung der Bushaltestelle. Zudem wird der Schulhof mit klimaresistenten Pflanzen begrünt. Darüber hinaus ist ein neues Wassermanagement geplant. Durch die Maßnahmen gewinnt der Bereich an Aufenthaltsqualität und leistet einen aktiven Beitrag zur Klimaanpassung. Aufgrund der vielfältigen Nutzung, insbesondere durch die Schule sowie Kultur- und Sportakteure, bietet das Modul viel Potenzial, für die Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu sensibilisieren. Im Sinne der zirkulären Wertschöpfung kommen für die Umbauarbeiten überwiegend Baustoffe und Rohstoffe zum Einsatz, die unter anderem durch den Rückbau direkt vor Ort gewonnen werden. Zudem sollen Bürger*innen und Schüler*innen in den Umgestaltungsprozess aktiv einbezogen werden.

 

Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Stadterneuerungsprogramm unterstützt. Das Projekt wurde 2025 vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen als modellhaftes Klimaquartier ausgezeichnet.

 

Interaktive Karte

 
 

Park Plietz

Vorbemerkung

Das Planungsgebiet

Bedeutung der Planung für das städtische Klima

Gestaltungskonzept / Nutzungsbereiche

Verbesserung der Biodiversität / Gewässermodellierung

Zirkuläres Bauen

 

Historischer Ortskern

Aufgabenstellung 

Umgestaltungsbereich 

Leitungserneuerung

Verkehrskonzept 

Parken

Gestaltungskonzept

Beläge und Ausstattung 

Teilbereich Kirchplatz 

Hauptstraße nördlich und östlich der Kirche 

Östliche Hauptstraße und südliche Eichenhofstraße

Kamper Platz, westliche Hauptstraße und Kamper Straße 

Straße Kirchplatz 

Friedhofstraße und nördliche Eichenhofstraße 

 

Schul- und Kulturzentrum

Vorbemerkung

Bestandssituation, Bereichsumgriff

Gestaltungskonzept

Neuordnung des Verkehrs

Ökologische Aspekte – zirkuläres Bauen

Optionale Elemente

 

Zeitstrahl

20. Juni 2018

11. Oktober 2018

13. Juni 2019

04. März 2022

03. Juni 2022 

22. Juni 2022

18. September 2023

04. Mai 2024

28. Oktober 2024

19. März 2025

10. Mai 2025

 

 

Veranstaltungen / Beteiligungen

Sprechstunde Ortsteilmanagement

am 16.09.2026
um 15:00—18:00 Uhr
Wer Fragen, Ideen oder Anregungen zur Entwicklung des Lindlarer Hauptorts hat oder sich zu den Fördermöglichkeiten im Rahmen des Verfügungsfonds und Hof- und Fassadenprogramms beraten lassen möchte, ist ab sofort herzlich ...

Sprechstunde Ortsteilmanagement

am 30.09.2026
um 15:00—18:00 Uhr
Wer Fragen, Ideen oder Anregungen zur Entwicklung des Lindlarer Hauptorts hat oder sich zu den Fördermöglichkeiten im Rahmen des Verfügungsfonds und Hof- und Fassadenprogramms beraten lassen möchte, ist ab sofort herzlich ...

Informationsabend zum ISEK Lindlar Hauptort

am 30.09.2026
um 18:00—21:00 Uhr
Die Gemeinde Lindlar und das Ortsteilmanagement laden herzlich zur ersten Ortsteilkonferenz für den Lindlarer Hauptort ein. Im Mittelpunkt des Abends stehen Informationen rund um das ISEK Lindlar Hauptort und die damit verbundenen Projekte.

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